Das Problem mit dem cloudbasierten Smart Home

Google beendet „Works with Nest”: Das Problem mit dem cloudbasierten Smart Home

Im Rah­men sei­ner Ent­wick­ler­kon­fe­renz „I/O” hat der ame­ri­ka­ni­sche Such­ma­schi­nen-Gigant Goog­le ange­kün­digt, die Mar­ke „Nest”, die 2014 für mehr als 3 Mrd. Dol­lar gekauft wur­de, kom­plett unter das Goog­le Dach zu stel­len. Was aus stra­te­gi­scher Sicht durch­aus nach­voll­zieh­bar ist, wird in vie­len Smart Home Instal­la­tio­nen zu Pro­ble­men füh­ren, denn zeit­gleich been­det Goog­le das Pro­gramm „Works with Nest” und ersetzt es durch den Nach­fol­ger „Works with Goog­le Assi­stant”.

Inte­gra­tio­nen von Smart Home Anbie­tern die auf die­se Anpas­sung nicht schnell genug reagie­ren, oder die nicht am neu­en “Works with Goog­le Assi­stant” Pro­gramm par­ti­zi­pie­ren – des­sen Ein­stiegs­hür­den deut­lich höher sind als beim Vor­gän­ger – wer­den nicht mehr funk­tio­nie­ren. Betrof­fen sind tau­sen­de Pro­duk­te und Kun­den­in­stal­la­tio­nen. Aktu­el­le Berich­te dazu fin­den Sie dazu unter ande­rem auf The Ver­ge, Eng­ad­get und der­Stan­dard.

Das Problem mit dem Smart Home in der Cloud
Abhän­gig­keit vom Her­stel­ler­ser­ver

Die Ent­wick­lung zeigt deut­lich eine der größ­ten Schwä­chen von cloud­ba­sier­ten Smart Home Sys­te­men auf. Ent­schließt sich ein Her­stel­ler dazu, einen Dienst ein­zu­stel­len, wer­den tau­sen­de funk­tio­nie­ren­de Pro­duk­te und Inte­gra­tio­nen von einem Tag auf den ande­ren schlicht unbrauch­bar.

Um sie zu ret­ten, ist dann zumin­dest ein Update nötig. Dies kos­tet in jedem Fall Zeit, nicht sel­ten sogar Geld. Wird kein Nach­fol­ger eta­bliert, besteht die reel­le Gefahr, dass sol­che Instal­la­tio­nen dau­er­haft nutz­los wer­den.

Lausch­an­griff auf Ihre Pri­vat­sphä­re
Über den kürz­li­chen „Lausch­an­griff” der Ama­zon Ale­xa Gerä­te wur­de in der Pres­se detail­liert berich­tet. Ama­zon Mit­ar­bei­ter hat­ten tau­sen­de Sprach­be­feh­le mit­ge­hört, abge­tippt und aus­ge­wer­tet.

Weni­ger bekannt ist, dass auch in Nest Gerä­ten Mikro­fo­ne ver­baut wur­den, von denen die Käu­fer nichts wuss­ten. Laut Goog­le sei dies kei­ne Absicht gewe­sen. Und auch wenn laut offi­zi­el­len Anga­ben Nest Nut­zer nie unbe­merkt aus­spio­niert wur­den – pikant ist das The­ma alle­mal, wes­halb unter ande­rem Hei­se online dar­über berich­te­te.

Off­line Ver­füg­bar­keit

Ein wei­te­res Pro­blem cloud­ba­sier­ter Lösun­gen liegt auf der Hand: Off­line funk­tio­nie­ren sol­che Pro­duk­te nicht oder nur sehr ein­ge­schränkt. Eine sta­bi­le Inter­net­ver­bin­dung ist damit Grund­vor­aus­set­zung.

Das Loxone Real Smart Home vs. die Cloud

In einem Loxo­ne Real Smart Home sind dies Pro­ble­me, über die Sie sich kei­ne Gedan­ken machen müs­sen.

So funk­tio­niert das Loxo­ne Smart Home gänz­lich ohne Cloud und ist nicht von „Loxo­ne Ser­vern” abhän­gig. Bei der Inte­gra­ti­on von Dritt­pro­duk­ten set­zen wir zudem auf loka­le Schnitt­stel­len oder das loka­le Netz­werk, damit es auch hier kei­ne Abhän­gig­keit von frem­den Ser­vern gibt. Damit ist auch sicher­ge­stellt, dass eine bestehen­de Instal­la­ti­on immer funk­tio­nie­ren wird.

Ihre Daten ver­las­sen nie Ihr Haus. Sie wer­den aus­schließ­lich lokal auf Ihrem Mini­ser­ver gespei­chert. Hier ver­fol­gen wir einen sehr stren­gen Grund­satz: Ihr Smart Home, Ihre Daten!

Damit das Loxo­ne Smart Home funk­tio­niert, bedarf es kei­ner akti­ven Inter­net­ver­bin­dung. Die wich­tigs­ten Funk­tio­nen ste­hen alle off­line zur Ver­fü­gung. Ledig­lich bestimm­te Ser­vices – wie bspw. der Cal­ler Ser­vice – set­zen eine akti­ve Inter­net­ver­bin­dung vor­aus.

Mehr zum The­ma Sicher­heit erfah­ren Sie auf unser Web­sei­te

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Quel­le: Loxo­ne Elec­tro­nics GmbH

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